Mittwoch, 30. November 2022

Smart Village App

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Thomas Petersdorff
Thomas Petersdorff
Thomas Petersdorff ist zuständig für die Verwaltungsdigitalisierung. Er glaubt an den Menschen im Mittelpunkt - auch wenn er dort im Weg steht.

Zur Weiterentwicklung der Smart Vil­lage App stellt das Land Brandenburg der Stadt Bad Belzig 100.000 Euro zur Verfü­gung. Um weitere Anreize zur Nachnutzung zu schaffen, will die Landesregierung zudem bis zu 20 Kommunen mit Fördergeldern in Höhe von jeweils 20.000 Euro unterstützen. Die gemachten Erfahrungen sollen der in­haltlichen Anpassung der App auf individu­elle kommunale Bedürfnisse dienen.

Im August 2019 ausgerollt, wird die Smart Village App der Stadt Bad Belzig seither kontinuierlich weiterentwickelt. So ist im vergangenen Jahr eine Schnittstelle zum Rathaus-Informationssystem hinzugekom­men, ebenso ein Push-Nachrichten-Dienst, der Bürgerinnen und Bürgern gezielt In­formationen vermittelt wie beispielsweise Warnmeldungen aus der Region oder Er­innerungen für behördliche Termine. Als Grundstein der Verwaltungsdigitalisierung in Brandenburg soll die Funktionalität der Smart Village App auch in 2021 erweitert werden. Dafür stellt das Land im Rahmen des verlängerten Koope­rationsvertrages mit der Stadt Bad Belzig 100.000 Euro zur Verfügung.

Darüber hinaus stellt das Land für bis zu 20 brandenburgische Kom­munen eine finanzielle Unterstüt­zung in Höhe von jeweils 20.000 Euro in Aussicht, die der Nachnut­zung und inhaltlichen Anpassung der App auf die jeweiligen kommu­nalen Bedürfnisse dienen soll. Die Vernetzung der Kommunen un­tereinander sei ein großer Vorteil, heißt es aus dem Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK). Bereits entwickelte Funktionen der App sollen dabei aufgrund des Open Source Angebotes durch alle Netz­werkteilnehmer des Smart Village Verbun­des übernommen werden können. Bisher sei die Smart Village App in zehn Kommunen im Einsatz. Schon im April ist ein Treffen der Netzwerkteilnehmer geplant, um die weite­re Entwicklung der App zu besprechen. Bei Interesse können Förderanträge postalisch oder unter digitalisierung@mik.branden­burg.de. beim MIK eingereicht werden.

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