Donnerstag, 25. Juli 2024

Babyboomer, Generation X, Y und Z: Der Wandel im Öffentlichen Dienst

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Büsra Tasdemir
Büsra Tasdemir
Büşra Taşdemir ist Teil der Bonner Redaktion und schreibt für Online- und Print hauptsächlich über Kommunalthemen. In ihrer Freizeit ist sie einfach gerne unter Menschen und fängt viele Eindrücke auf ihrer analogen Kamera ein - zum Leidwesen ihrer Mitmenschen.

Der Öffentliche Dienst steht vor einem Generationenwandel: Bis 2031 scheiden rund 1,3 Millionen Beschäftigte altersbedingt aus den Verwaltungen aus und hinterlassen so eine große Lücke, die es zu füllen gilt.

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Auswertung:

In dieser Umfrage wollten wir von euch wissen, wie ihr über den Umgang mit Generationenwandel im Öffentlichen Dienst denkt. Eure Antworten zeigen: Der ÖD muss kreativ werden, um junge Bewerber*innen anszusprechen. Die eigenen Beschäftigten und älteren Bewerber*innen sollten dabei aber nicht aus dem Blick verloren werden.

Um junge Mitarbeiter*innen zu erreichen sollte laut Umfrage vor allem Wert auf Diversity-Management gelegt werden, aber auch die vermehrte Nutzung von Social-Media halten viele von euch für hilfreich. Regelmäßig bezahlte Praktika auszuschreiben ist eurer Meinung nach ebenfalls eine gute Option, noch besser aber: diese Ideen kombinieren.

Den meisten von euch ist wichtig, dass mit Stellenanzeigen jüngere und ältere Bewerber*innen angesprochen werden, damit die Generationen voneinander lernen können. Dass der Fokus mehr auf die jüngere Generation gelegt werden sollte, unterstützen ebenfalls einige von euch. In jedem Fall seid ihr euch einig, dass es für den ÖD nicht zielführend ist, so weiterzumachen wie bisher.

Um bestehende Mitarbeiter*innen zu halten, ist euch besonders wichtig, dass diese sowohl Kritik als auch Wertschätzung gezeigt bekommen, ab auch individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, spannende Tätigkeiten und eine gute Einarbeitung gleich von Beginn der Beschäftigung an, spielen für euch eine Rolle.

Damit Generationenmanagement gelingt, sollte der ÖD laut Umfrage gleichermaßen die Kompetenzen der einzelnen Generationen hervorheben, eine transparente Kommunikations- und Feedbackkultur etablieren sowie abteilungs- und generationenübergreifende Teams formen.

Während Einigkeit darüber herrscht, dass der ÖD mehr tun muss, um für junge wie auch ältere Bewerber*innen und Mitarbeiter*innen attraktiv zu sein, sind die Möglichkeiten vielseitig und idealerweise werden mehrere davon kombiniert.

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