Montag, 26. September 2022

Der Weg zur Führungsposition (?)

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Tanja Klement
Tanja Klement
Tanja Klement kümmert sich um Social Media und Podcast. Nach Feierabend sitzt sie gerne noch an der Nähmaschine.

Für diese Ausgabe haben wir mit vielen jungen Führungskräften über ihre Erfahrungen gesprochen. Ein paar davon könnt ihr hier in unserem E-Journal selbst nachlesen. Aber wie genau kommt man den jetzt an eine Führungsposition?

Am Ende des Tages ist eine Führungsposition auch nur eine normale Arbeitsstelle. Das muss man sich erst einmal bewusst machen. Denn die meisten werden wohl eher den Aufstieg innerhalb der selben Behörde, des selben Unternehmens, etc. durch Beförderung im Kopf haben. Aber auch Stellen mit leitender Funktion werden in der Regel ausgeschrieben. Und dann kann sich jede*r (intern oder extern) ganz normal darauf bewerben.

Das klingt irgendwie zu einfach? Ist aber so. Natürlich gibt es auch ein Anforderungsprofil für Bewerber*innen. Aber das ist ja nicht außergewöhnlich. Bei der Metropolregion Rhein-Neckar sieht das für die/den Bereichleiter*in Digitalisierung und E-Government zum Beispiel so aus:

WAS SIE MITBRINGEN:

1. Abgeschlossenes Studium, vorzugsweise in den Bereichen Stadt- und Regionalplanung, Wirtschafts-, Gesellschafts-, oder Ingenieurwissenschaften und/oder Wirtschafts- bzw. Verwaltungsinformatik
2. Mehrjährige Berufserfahrung in den oben genannten Disziplinen
3. Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch
4. Sicherer Umgang mit zeitgemäßen IT-Systemen in Bezug auf Bürokommunikation, Projektmanagement sowie internetbasierter Kommunikation und Kooperation
5. Gewissenhafte und strukturierte Arbeitsweise
6. Teamgeist und Engagement
7. Führungserfahrung
Die ganze Ausschreibung findet ihr auf LinkedIn

Wer gerne eine Führungsposition übernehmen möchte, sollte also einfach mal Ausschau nach einer spannenden Stelle halten. Ganz wichtig dabei: auch als junger Mensch bloß keine Scheu davor haben, wie die Kolleg*innen reagieren und bitte auch die eigenen Kompetenzen nicht unterschätzen. Gerade im öffentlichen Sektor ist es wichtig, dass junge Mitarbeiter*innen Verantwortung übernehmen, ihr Know-How einbringen und sich trauen, die Verwaltung ins und durchs digitale Zeitalter zu führen.

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